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Ein Haus voller Kinder

VON BÄRBEL SCHMUCK

Stadt und ihr Wohnungsunternehmen schaffen für Weißenfelser mit sechs Kindern ein größeres Zuhause. Familie Hasse bekommt zum zweiten Mal Zwillinge.

WEISSENFELS/MZ - Marika und André Haase aus Weißenfels stecken mitten im Umzugstrubel. Die Freude der Eltern und ihrer sechs Kinder auf die neuen vier Wände ist groß, finden die gelernte Fleischfachverkäuferin und der Gerüstbauer. Denn die Wohnung in der Seumestraße 45 ist nicht irgendeine und die Suche nach ihr hat eine ganz besondere Geschichte. "Nachdem ich erfahren hatte, dass ich zum zweiten Mal mit Zwillingen schwanger bin, waren mir und meinem Mann sofort klar, dass wir uns nach einer größeren Wohnung umsehen müssen", sagt Marika Haase. Mehrere Versuche, ein geeignetes Zuhause zu einem möglichst kleinen Mietpreis für Mutter, Vater und bald acht Kinder zu finden, seien fehlgeschlagen. Bei der Stadt, an die sich die Familie dann nach fünf Monaten Wohnungssuche gewandt hatte, stießen die Haases auf offene Ohren und Herzen.

Günstiger wohnen in Weißenfels und Zeitz

VON STEFFEN HÖHNE

Die Eigentumswohnungen in Städten sind derzeit nirgendwo in Deutschland so billig wie in Weißenfels und Zeitz (beide Burgenlandkreis). Deutliche Preisaufschläge dagegen gibt es in Halle und Leipzig.

HALLE (SAALE) Während die Preise für Wohnungseigentum und Mieten in den deutschen Ballungszentren in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, sinken sie in vielen Städten Sachsen-Anhalts oder verharren auf niedrigem Niveau. Am günstigsten sind Eigentumswohnungen in Deutschland derzeit in Weißenfels und Zeitz (beide Burgenlandkreis). Für den Quadratmeter müssen Käufer durchschnittlich 630 Euro beziehungsweise 670 Euro zahlen. Das heißt, eine 100-Quadratmeter-Wohnung kostet in Weißenfels 67 000 Euro. Dies geht aus dem Wohnindex der Hamburger Beratungsfirma F+B hervor, die 25 Millionen Wohnungsdaten in 507 Städten mit mehr als 25 000 Einwohnern ausgewertet hat.

Die neue Siedlung steht auf dem Papier

Die Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH will neue Ideen umsetzen. Reihen- und Doppelhäuser sollen gebaut und vermietet werden. Es handelt sich um eine Fläche von etwa 3 500

VON BÄRBEL SCHMUCK

27995878 28336021WEISSENFELS/MZ - Es gab immer wieder neue Gedanken zur Bebauung der freien Fläche auf dem hinteren Friedhofsgelände zwischen der Seumestraße und dem Kugelberg, nahe der Ökoweg-Sekundarschule, in Weißenfels. Ursprünglich war laut Stadt und WVW, ihrer hundertprozentigen Tochter, die Entstehung von Häusern im Stil von Stadtvillen geplant. Nach den Vorstellungen der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW) soll die Fläche nun gesplittet und in zwei Abschnitten bebaut werden. Zunächst werde ein Teil des als Seumesiedlung ausgewiesenen Areals favorisiert, um hier zehn Reihenhäuser zu errichten und dann zu vermieten, sagt Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak. Es handele sich um eine Fläche von etwa 3 500 Quadratmetern, fügt sie hinzu.

Reaktionen zur künftigen Seumesiedlung

WEISSENFELS/MZ/CK - Auf den Leserbrief in der Mittwoch-Ausgabe der MZ (6. August) zum Bauvorhaben Seumesiedlung in Weißenfels (die MZ berichtete) haben die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW) und die Stadt reagiert. Bei dem Gelände, das im nächsten Jahr mit zehn Reihenhäusern zur Vermietung bebaut werden soll, handelt es sich laut WVW-Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak um das Areal der früheren Friedhofsgärtnerei. Später sei die Fläche zwischen Seumestraße und Kugelberg als Kompostplatz von der Stadtverwaltung genutzt worden. "Hier haben sich keine Grabstätten befunden, deshalb kann auch nicht von Pietätlosigkeit gesprochen werden, die uns der Leser in seinem Schreiben vorwirft", sagt Schechowiak.

Wohnungsgesellschaft sucht fotogene Mieter

VON BÄRBEL SCHMUCK

Die Weißenfelser Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH sucht unter ihren Mietern Models für Werbefotos. Neben Fotoshootings gibt es auch Geld zu gewinnen.

WEISSENFELS/MZ - Um ihre Mieter zu behalten beziehungsweise neue zu gewinnen, wirbt die Weißenfelser Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW) mit Sitz auf dem Georgenberg 25 mit einem derzeit laufenden Wettbewerb. „Wir suchen nicht Claudia Schiffer, sondern Models aus den Reihen unserer Mieter unterschiedlicher Generationen“, sagt WVW-Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak. Das könnten sowohl die junge Mutter mit Kind als auch der vitale Senior sein, das Alter und die Wohngegend spiele keine Rolle.

Besser mehr für die Innenstadt tun

Zum Beitrag „Die Siedlung auf dem Papier" (MZ vom 31.7., S. 10):

Schon seit Jahren wird über den Neubau von Eigenheimen auf dem geschlossenen Friedhofsgelände diskutiert (was ich übrigens pietätlos finde). Man muss sich vorstellen, auf ehemaligen Gräbern stehen Häuser und in den kleinen dazugehörigen Gärten wird Gemüse angebaut oder Kinder spielen dort. Dann aber war lange Zeit Ruhe. Bis plötzlich das obere Tor zum Friedhof geschlossen wurde, die Wegbefestigung verschwand und alle Blaufichten rigoros gefällt wurden. Keiner dachte dabei an die vielen älteren Bürger des Kugelberges, welche den Eingang fleißig nutzten. Man wurde eben vor vollendete Tatsachen gestellt. Dann war wieder eine lange Zeit Ruhe. Am 31. Juli dann der oben genannte Artikel. Man spricht nicht mehr von Eigenheimen, sondern von einer Reihenhausbebauung als Mietobjekt. Sicher sind die gezeigten Vorentwürfe toll und sprechen bestimmt nur wenige Bürger an, denn die zu erwartende Miete ist ja nur für einige Weißenfelser bezahlbar (wenn der Mietbetrag am Ende doch höher wird, wie so viele Fehlkalkulationen). 2,2 Millionen Euro will die WVW investieren - für einige Bürger auch außerhalb der Stadt, übrigens ein Witz dieser Betrag. Fehlen doch da sicher die gesamten Erschließungskosten, Straßenbau und so weiter.

Große Schäden an Fassade und Balkonen

WVW: Zeitverzug und höhere Kosten entstehen.

WEISSENFELS/MZ/CK - Der Baupfusch in der Weißenfelser Anlage für betreutes Wohnen in der Pfarrer-Schneider-Straße 8 und 10 (die MZ berichtete) ist noch größer als ursprünglich festgestellt wurde. Darüber informiert die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW) auf MZ-Nachfrage. Die Maßnahme, die den Austausch von allen 43 Balkonen erfordert, dauert etwa drei Wochen länger als geplant und wird um etwa 50 000 Euro teurer. Laut Auskunft von WVW-Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak sind die Balkon-Austritte nicht ausgemauert gewesen.

Öffnungszeiten Georgenberg 25

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