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Wohnungen sollen locken

AUSBILDUNG Die Berufsschule arbeitet in Weißenfels mit Wohnungsunternehmen zusammen, um die Bedingungen für auswärtige Schüler zu verbessern.

VON ANDREAS RICHTER

WEISSENFELS/MZ - Lisa Marie Mauer will Lebensmitteltechnikerin werden - und die 17-Jährige hat sich für eine Ausbildung am Weißenfelser Standort der Berufsbildenden Schulen (BBS) des Burgenlandkreises entschieden. "Hier hab' ich günstig 'ne möblierte Wohnung bekommen", erzählt die junge Frau zufrieden. Immerhin kommt sie aus Bad Bibra. Mit dem Bus jeden Tag nach Weißenfels und zurück - keine Chance. Bliebe das Moped.

Legionellenalarm in zwei Wohnblocks

VON BIRGER ZENTNER

WEISSENFELS/MZ - Nur waschen am Waschbecken ist für etwa 100 Mieter in zwei Weißenfelser Wohnblocks schon seit dem 10. September angesagt. In den Wohnblocks Otto-Schlag-Straße 34 am Kugelberg und im Südring 105 bis 108 sind bei Überprüfungen der Warmwasserbereitungsanlagen Legionellen entdeckt worden. Das bestätigte die Geschäftsführerin der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW) Kathleen Schechowiak am Freitag auf Nachfrage der MZ. „Wir haben ein Duschverbot erlassen“, sagte sie. Außerdem seien mittlerweile Anlage und Leitungen mit mehr als 70 Grad heißem Wasser gespült worden, um die gefährlichen Keime unschädlich zu machen. „Jetzt warten wir auf das Ergebnis der nächsten Probe“, so Schechowiak. Sie gehe davon aus, dass das bis Mitte nächster Woche vorliegt und dann der Legionellenalarm aufgehoben werden kann.

Im Herbst kommt die Abrissbirne

Von Andreas Richter

Weissenfels/MZ. Die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH (WVW) hat vom Land rund 270 000 Euro Fördermittel für den Abriss von Wohnungen erhalten. Wie WVW-Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak informierte, sind damit die finanziellen Voraussetzungen für den Abriss von zwei Wohnblöcken in Weißenfels-Süd erfüllt. Bis Ende dieses Jahres werden der Südring 39 bis 41 sowie der Südring 48 bis 51 abgerissen sein.

Bürger sind in Fahrt!

Bürgerfrust - Parken auf dem Markt und im Parkhaus - Fehlanzeige. Einwohner fordern Aufklärung von der Stadt und ihrem Wohnungsunternehmen WVW.

VON BÄRBEL SCHMUCK

Die 30 Parkplätze auf dem Weißenfelser Markt sind bis kommenden Montagabend gesperrt. Auch das Weißenfelser Parkhaus konnten Kurzzeitparker nicht nutzen. Die Einwohner fühlen sich nicht informiert und fordern Aufklärung von der Stadt und ihrem Wohnungsunternehmen WVW.

WEISSENFELS/MZ - Frank Ludwig aus Weißenfels ist mächtig in Fahrt. „Was ist hier los, ich kann auf dem Markt mein Auto nicht abstellen wie sonst. Und auch das Parkhaus am Georgenberg ist dicht - so als hätten sich die Behörden abgesprochen“, wetterte der Mann am Montagmorgen am Telefon. „Warum steht dazu nichts in der Zeitung. Ich fühle mich nicht informiert, sondern überfahren“, macht Ludwig seinem Ärger weiter Luft.

Der Haushalt bleibt eine Hängepartie

Von Andreas Richter

Der Oberbürgermeister Stadt Weißenfels Robby Risch (parteilos) zieht die Beschlussvorlage zum Haushalt zurück. Der Rückzug stehe in unmittelbarem Zusammenhang mit einem zuvor gefassten Beschluss des Aufsichtsrates der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW).

WEISSENFELS/MZ - Die Stadt Weißenfels steht weiter ohne aktuellen Haushalt da. Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) hat am Donnerstagabend im Stadtrat eine Beschlussvorlage zum Haushalt zurückgezogen. Nachdem der Verwaltungschef kurz vor der öffentlichen Sitzung die Fraktionsvorsitzenden hinter den Kulissen über seinen Entschluss informiert hatte, gab es im Rat vor zahlreichen Einwohnern auf der Empore des Ratssaals keine Erklärung für die Fortsetzung der Hängepartie in Sachen Haushalt.

Erst am Donnerstag bestätigte Risch auf MZ-Anfrage, dass der Rückzug in unmittelbarem Zusammenhang mit einem zwei Tage zuvor gefassten Beschluss des Aufsichtsrates der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW) steht. Dieser hatte den Kauf städtischer Grundstücke durch die kommunale Wohnungsgesellschaft abgelehnt. Weil im bisherigen Haushaltsentwurf jedoch mit Einnahmen aus Grundstücksverkäufen gerechnet wurde, klafft nun ein Defizit von rund 700 000 Euro im Finanzplan des Haushalts. Da das Geld vor allem als städtischer Eigenanteil für die Inanspruchnahme von Fördermitteln vorgesehen war, umfasst das Defizit laut Risch praktisch jedoch mehr als zwei Millionen Euro.

„Wir werden um Streichungen bei Investitionen nicht herum kommen“, kündigte der Verwaltungschef an. Der Stadtrat werde sich positionieren müssen, allerdings sei dies eben binnen zwei Tagen bis zum Mai-Stadtrat nicht zu leisten gewesen. Laut Oberbürgermeister stehe nun ein „bunter Strauß von Maßnahmen“ zur Disposition. Das reiche von den Arbeiten an der Klosterstraße 1 und 3 über den Radwegebau bis hin zum Abriss des alten Kulturhauses in Großkorbetha. Risch stellte zugleich dar, dass die geplante Saalebrücke zwischen Leißling und Lobitzsch nicht zur Disposition stehe. Ebensowenig die energetische Sanierung der Berg-Grundschule, da diese über das Stark III-Programm finanziert werde. Risch machte deutlich, dass er den Haushaltsentwurf spätestens auf der regulären Stadtratssitzung am 13. Juni erneut vorlegen wolle. Zu prüfen sei auch eine vorgezogene Ratssitzung.

Der Stadtrat hatte im April den von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsentwurf abgelehnt. Zahlreiche Redner hatten seinerzeit bereits kritisiert, dass der Erlös aus Grundstücksverkäufen an die WVW im Haushalt eingerechnet ist, obwohl der Aufsichtsrat dem Kauf noch nicht zugestimmt hatte.

Kommentar: Verrechnet

Jene Stadträte hatten offenbar den richtigen Riecher, die ihr Ja zum Weißenfelser Haushalt im April von der Zustimmung des WVW-Aufsichtsrates zum Kauf städtischer Grundstücke abhängig gemacht hatten. Denn nun stellt sich heraus: Der Finanzplan der Verwaltung basierte auf einem ungedeckten Scheck. Der Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsgesellschaft hat eben nicht zugestimmt - und plötzlich ist da ein Loch von 700 000 Euro. Oberbürgermeister Risch hat sich offensichtlich verrechnet.

Nun stellt er die Stadträte vor die Aufgabe, Investitionen, die zum Teil letztmalig mit Fördermitteln hätten unterstützt werden können, zu streichen. Das hätten sie wohl auch tun müssen, wenn Risch die unsicheren Einnahmen aus Grundstücksverkäufen nicht schon einfach mit eingerechnet hätte. Nun aber drängt die Zeit. Denn Weißenfels braucht zur Jahresmitte endlich einen Haushalt. Das Vertrauen in die Haushaltsführung des Verwaltungschefs dürfte nach diesem Fall jedenfalls nicht größer geworden sein.

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Wo wohnen die Älteren?

SENIOREN Im Burgenlandkreis fehlen laut einem Institut aus Hannover Wohnungen für alte Menschen. Vermisst werden zudem Wohnformen für Körperbehinderte.

VON KLAUS-DIETER KUNICK

WEISSENFELS/MZ - Schlechte Aussichten für Rentner: Im Landkreis werden in den kommenden Jahren rund 7 760 altengerechte Wohnungen fehlen. Das geht aus der aktuellen Studie "Wohnen 65plus" hervor, die das Regionaldaten-Institut Pestel feststellte. Die Wissenschaftler aus Hannover geben darin erstmals auf der Grundlage der neuen Zensus-Zahlen eine Prognose für die Bevölkerungsentwicklung ab. Demnach werden im Burgenlandkreis im Jahr 2035 rund 60 000 Menschen älter als 65 Jahre sein - 23 Prozent mehr als heute.

Feuerwehreinsatz am Neumarkt

Von Birger Zentner.

Das Feuer am Mittwoch im Weißenfelser Neumarkt stimmt nachdenklich. Die durchgehenden Kellergänge erschwerten der Feuerwehr die Suche nach dem Brandherd. Ein 14 Jahre altes Mädchen war mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden.

WEISSENFELS/MZ - Auf mehrere tausend Euro wird der Schaden beziffert, den ein Feuer am Mittwochabend in den Häusern Neumarkt 1 bis 8 in Weißenfels angerichtet hat. Nach dem Kellerbrand hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen zwar noch nicht abgeschlossen, aber es wird von Brandstiftung ausgegangen. Ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig gelegt wurde, ist demnach aber noch offen. Das bestätigte am Donnerstag Thomas Ortmann vom Polizeirevier Weißenfels. Ein 14 Jahre altes Mädchen war mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Ansonsten ist bei dem Brand niemand verletzt worden.

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