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Im Herbst kommt die Abrissbirne

Von Andreas Richter

Weissenfels/MZ. Die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH (WVW) hat vom Land rund 270 000 Euro Fördermittel für den Abriss von Wohnungen erhalten. Wie WVW-Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak informierte, sind damit die finanziellen Voraussetzungen für den Abriss von zwei Wohnblöcken in Weißenfels-Süd erfüllt. Bis Ende dieses Jahres werden der Südring 39 bis 41 sowie der Südring 48 bis 51 abgerissen sein.

Der Haushalt bleibt eine Hängepartie

Von Andreas Richter

Der Oberbürgermeister Stadt Weißenfels Robby Risch (parteilos) zieht die Beschlussvorlage zum Haushalt zurück. Der Rückzug stehe in unmittelbarem Zusammenhang mit einem zuvor gefassten Beschluss des Aufsichtsrates der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW).

WEISSENFELS/MZ - Die Stadt Weißenfels steht weiter ohne aktuellen Haushalt da. Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) hat am Donnerstagabend im Stadtrat eine Beschlussvorlage zum Haushalt zurückgezogen. Nachdem der Verwaltungschef kurz vor der öffentlichen Sitzung die Fraktionsvorsitzenden hinter den Kulissen über seinen Entschluss informiert hatte, gab es im Rat vor zahlreichen Einwohnern auf der Empore des Ratssaals keine Erklärung für die Fortsetzung der Hängepartie in Sachen Haushalt.

Erst am Donnerstag bestätigte Risch auf MZ-Anfrage, dass der Rückzug in unmittelbarem Zusammenhang mit einem zwei Tage zuvor gefassten Beschluss des Aufsichtsrates der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW) steht. Dieser hatte den Kauf städtischer Grundstücke durch die kommunale Wohnungsgesellschaft abgelehnt. Weil im bisherigen Haushaltsentwurf jedoch mit Einnahmen aus Grundstücksverkäufen gerechnet wurde, klafft nun ein Defizit von rund 700 000 Euro im Finanzplan des Haushalts. Da das Geld vor allem als städtischer Eigenanteil für die Inanspruchnahme von Fördermitteln vorgesehen war, umfasst das Defizit laut Risch praktisch jedoch mehr als zwei Millionen Euro.

„Wir werden um Streichungen bei Investitionen nicht herum kommen“, kündigte der Verwaltungschef an. Der Stadtrat werde sich positionieren müssen, allerdings sei dies eben binnen zwei Tagen bis zum Mai-Stadtrat nicht zu leisten gewesen. Laut Oberbürgermeister stehe nun ein „bunter Strauß von Maßnahmen“ zur Disposition. Das reiche von den Arbeiten an der Klosterstraße 1 und 3 über den Radwegebau bis hin zum Abriss des alten Kulturhauses in Großkorbetha. Risch stellte zugleich dar, dass die geplante Saalebrücke zwischen Leißling und Lobitzsch nicht zur Disposition stehe. Ebensowenig die energetische Sanierung der Berg-Grundschule, da diese über das Stark III-Programm finanziert werde. Risch machte deutlich, dass er den Haushaltsentwurf spätestens auf der regulären Stadtratssitzung am 13. Juni erneut vorlegen wolle. Zu prüfen sei auch eine vorgezogene Ratssitzung.

Der Stadtrat hatte im April den von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsentwurf abgelehnt. Zahlreiche Redner hatten seinerzeit bereits kritisiert, dass der Erlös aus Grundstücksverkäufen an die WVW im Haushalt eingerechnet ist, obwohl der Aufsichtsrat dem Kauf noch nicht zugestimmt hatte.

Kommentar: Verrechnet

Jene Stadträte hatten offenbar den richtigen Riecher, die ihr Ja zum Weißenfelser Haushalt im April von der Zustimmung des WVW-Aufsichtsrates zum Kauf städtischer Grundstücke abhängig gemacht hatten. Denn nun stellt sich heraus: Der Finanzplan der Verwaltung basierte auf einem ungedeckten Scheck. Der Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsgesellschaft hat eben nicht zugestimmt - und plötzlich ist da ein Loch von 700 000 Euro. Oberbürgermeister Risch hat sich offensichtlich verrechnet.

Nun stellt er die Stadträte vor die Aufgabe, Investitionen, die zum Teil letztmalig mit Fördermitteln hätten unterstützt werden können, zu streichen. Das hätten sie wohl auch tun müssen, wenn Risch die unsicheren Einnahmen aus Grundstücksverkäufen nicht schon einfach mit eingerechnet hätte. Nun aber drängt die Zeit. Denn Weißenfels braucht zur Jahresmitte endlich einen Haushalt. Das Vertrauen in die Haushaltsführung des Verwaltungschefs dürfte nach diesem Fall jedenfalls nicht größer geworden sein.

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Die mit den Farben zaubert

VON BÄRBEL SCHMUCK

Genau 155 Häuser in Weißenfels tragen die Handschrift einer Künstlerin aus Franken. Seit gut 18 Jahren hat Rosalinde Weber-Hohengrund verschiedenen Fassaden ihre Farbe gegeben. Eine neue Schau beim Verein Brandsanierung zeigt weitere Werke der Künstlerin.

Das Bürgerbüro der Weißenfelser Stadtverwaltung in der Großen Burgstraße 1 trägt ihre (jüngste) Handschrift. Innen und außen hat sie hier Farbe bekannt, bevor das Haus im Dezember 2011 seiner Bestimmung übergeben wurde. Dem Wohn- und Geschäftshaus in der MerseburgerStraße/Ecke Goethestraße in der Neustadt - die alte Post - hat Rosalinde Weber-Hohengrund ebenfalls ihren Farbstempel wirkungsvoll aufgedrückt. Seit Sommer 2011 herrscht hier wieder Leben, alle Räume sind vermietet. Jetzt wird das Schaffen der sensiblen Künstlerin, die mit den Farben spielt und dabei facettenreich zaubert, in einer Ausstellung in Räumen des Kunstvereins Brandsanierung gewürdigt. Die Stadt Weißenfels, deren kommunales Wohnungsunternehmen Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW) und der Verein mit Sitz in der Novalisstraße 13 in der Neustadt ziehen dabei an einem Strang.

Feuerwehreinsatz am Neumarkt

Von Birger Zentner.

Das Feuer am Mittwoch im Weißenfelser Neumarkt stimmt nachdenklich. Die durchgehenden Kellergänge erschwerten der Feuerwehr die Suche nach dem Brandherd. Ein 14 Jahre altes Mädchen war mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden.

WEISSENFELS/MZ - Auf mehrere tausend Euro wird der Schaden beziffert, den ein Feuer am Mittwochabend in den Häusern Neumarkt 1 bis 8 in Weißenfels angerichtet hat. Nach dem Kellerbrand hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen zwar noch nicht abgeschlossen, aber es wird von Brandstiftung ausgegangen. Ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig gelegt wurde, ist demnach aber noch offen. Das bestätigte am Donnerstag Thomas Ortmann vom Polizeirevier Weißenfels. Ein 14 Jahre altes Mädchen war mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Ansonsten ist bei dem Brand niemand verletzt worden.

Das große Aussitzen

Garagen-Pächter in Weißenfels sind wütend

VON BÄRBEL SCHMUCK

Die Eigentümer der „Garagengemeinschaft West I“ in Weißenfels wollen ihre Pacht einzeln per Einzugsermächtigung an die Stadt zahlen. Dazu sollen sie neben der Pacht pro Garage aber noch eine "Verwaltergebühr" von 21,42 Euro im Jahr an die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH Weißenfels zahlen. Das empört die Pächter.

WEISSENFELS/MZ - Klaus Uwe Prüfer aus Weißenfels sieht sich vor einem unlösbaren Problem. Zusammen mit Klaus Beyer vertritt er 46 Eigentümer, deren Garagen auf städtischem Grund im Wohngebiet West stehen. Die Eigentümer dieser „Garagengemeinschaft West I“ haben den Wunsch, nach Auflösung ihres Vorstandes Pachtzahlungen einzeln per Einzugsermächtigung an die Stadt zu leisten. Bisher seien die erforderlichen Abgaben vom Vorstand eingesammelt und der Kommune fristgerecht überwiesen worden.

Pächter vermissen fairen Umgang

Der MZ-Leser Klaus Beyer beschwert sich, dass die Angaben der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH (WVW) unkorrekt und teilweise unwahr seien. Die Chefin der WVW will sich nicht wiederholen.

WEISSENFELS/Mz/CK - Zum Beitrag „Das große Aussitzen“ wandte sich Klaus Beyer aus der Weißenfelser Hanns-Eisler-Straße an seine Heimatzeitung. Er gehört zu der im Artikel benannten Garagennutzergruppe und erklärt, dass die aufgeführten Darstellungen der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH (WVW) unkorrekt und teilweise unwahr seien.

Es brennt auf der Kunstinsel

WEISSENFELS/MZ - Christina Simon wirkt angespannt. Die Vorsitzende des Weißenfelser Kunstvereins Brandsanierung fühlt sich hin- und hergerissen. Denn bei jeder Ausstellung, die sie vorbereitet, hat sie die Geldsorgen des Vereins im Hinterkopf. Einerseits erhält die Brandsanierung jedes Jahr projektgebunden finanzielle Unterstützung für Ausstellungen, literarische Veranstaltungen und Gespräche über zeitgenössische Kunst. "Die Stadt Weißenfels und der Burgenlandkreis sowie Sponsoren aus dem Mittelstand sind da regelmäßig mit im Boot", anerkennt die Vereinschefin. Als Beispiel nennt sie die Sparkasse und die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW). Letztgenanntes Unternehmen sponsert dem Verein zudem die Mietkosten für Räume im sanierten Gründerzeit-Denkmal in der Novalisstraße 13.

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