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Porträt aus schwarzer Pappe

WEISSENFELS/MZ. "Herzlich willkommen!" - Mit diesen Worten und einem strahlenden Lächeln begrüßt Kathleen Schechowiak ihre Gäste. Die Geschäftsführerin der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW) will mit ihnen gemeinsam den 20. Geburtstag der WVW feiern.

Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft sind die Mieter und alle anderen Besucher auf dem Georgenberg gern gesehen. Die Gemeinsamkeit soll deutlich gemacht werden. "Hier ist heute für jeden Besucher etwas dabei", freut sich Kathleen Schechowiak.

Dafür haben sich die Mitarbeiter so viel an Programm einfallen lassen, dass die Feier schon fast einen kleinen Volksfestcharakter bekommt.

Ein Traum in Himbeere

WEISSENFELS/MZ. "Mausgrau is nich - mausgrau wird man selbst, ich will was Frisches", sagt Hildegard Schilling lachend. Die kleine zierliche Frau empfängt uns schon gutgelaunt an der Wohnungstür, obwohl sie den Umzug in die neuen vier Wände gerade erst mit Hilfe ihrer Tochter hinter sich gebracht hat. Ein himbeerfarbener Teppichboden sollte es unbedingt für den Neuanfang sein. Und damit bewies die älteste Mieterin im Rahmen des Umzugs von einem Wohnblock in den anderen im Weißenfelser Südring viel Mut zur Farbe.

"Sich so eine ausgefallene kräftige Farbe für den Fußbodenbelag auszusuchen, das hat mich überrascht und beeindruckt", erklärt die Geschäftsführerin der WVW Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH, Kathleen Schechowiak, schmunzelnd. Die Vermieterin gratuliert mit einem Rosenstrauß. Denn die 87-jährige Hildegard Schilling gehört zu den ersten Mietern, die aus ihren Einraumwohnungen im Südring 138 umgezogen sind nach gegenüber. Das Haus, das sie zuvor bewohnt hat, kann sie vom Fenster aus sehen. Es wird in einigen Wochen nicht mehr da sein, weil hier das Leben fehlt.

Unternehmenskonzept soll in vier Wochen stehen

WEISSENFELS/MZ. "Weißenfels war die Stelle, die mich gereizt hat, außerdem ist die Stadt hübsch und für mich deutlich besser als ihr Ruf", sagt Kathleen Schechowiak. Die Wohnungswirtschaftlerin erkenne zudem eine ganze Menge Potenzial für mehr Lebensqualität und wolle dabei ordentlich mithelfen.

Auch wenn die taffe Immobilienfachwirtin erst im April die Geschäftsführung bei der Weißenfelser Wohnungsbau Wohnungsverwaltung (WVW) auf dem Georgenberg übernommen hat, arbeitet sie bereits seit Oktober vergangenen Jahres hier. "Ich habe die Zeit intensiv genutzt, um das Unternehmen genauestens kennenzulernen, das Bernd Steudtner 17 Jahre lang geführt und entwickelt hat", lässt die 40-Jährige ein halbes Jahr Bestandsaufnahme Revue passieren. Mit diesem sinnvollen Vorlauf, "den Zahlenberg rauf und runter", sei sie gerüstet, wisse zum Beispiel, wie alt der älteste Mieter, der älteste Mietvertrag und wie hoch der Wohnungsleerstand bei der WVW sei und was er dem Betrieb im Jahr koste. "Eine dreiviertel Million Euro", weiß die gebürtige Thalenserin, die seit zwei Jahrzehnten in der Wohnungswirtschaft zu Hause ist, bei der Gebäudewirtschaft in ihrer Heimatstadt am Harz gelernt hat, später in leitenden Positionen von Wohnungsfirmen in Magdeburg, Aschersleben und Halle tätig war.

Chefin setzt auf Bürgernähe

WEISSENFELS/MZ. Auf 40 Seiten zusammengefasst liegt es nun für die nächsten zehn Jahre vor - das Unternehmenskonzept 2011 bis 2021 der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH (WVW). Kathleen Schechowiak, seit April dieses Jahres Geschäftsführerin des größten Wohnungsunternehmens der Stadt und deren hundertprozentige Tochter, hat es Donnerstagabend im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Stadtrates vorgestellt und danach im Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung auf "knallharte Prämissen" verwiesen. Ohne Fremdkapital, das heißt ohne Finanzierung durch Banken, und damit ohne hohen Zins und ebensolcher Tilgungsleistungen soll das Papier umgesetzt werden. Die drei Schwerpunkte liegen laut WVW-Chefin auf Abriss beziehungsweise Teilabriss, auf Verkauf und auf Sanierung von Wohnungen.

Bernd Steudtner verabschiedet: Langjähriger Chef der WVW gibt die Geschäftsführung ab.

VON BIRGER ZENTNER

WEISSENFELS/MZ - Gebäude am Markt oder in der Saalstraße, das Bootshaus, der Georgenberg 25 als Firmensitz und natürlich viele Wohngebäude tragen irgendwie auch die Handschrift von Bernd Steudtner. 17 Jahre stand er als Geschäftsführer an der Spitze der Wohnungsbau und Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW). Gestern wurde der 69-Jährige aus dieser Funktion mit einem Empfang im Rathaus verabschiedet. Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) würdigte Steudtners Engagement für die Gebäude der Stadt und somit auch für das Stadtbild.

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