Die Gesellschaft wird unter dem Namen Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH gegründet. Der Firmensitz ist in der Zeitzer Straße 4. Zunächst verwaltet die Gesellschaft den gesamten Wohnungsbestand der Stadt Weißenfels, die Alleingesellschafterin ist.
Die Liegenschaften von Weißenfels-West werden durch die Stadt in das Vermögen der WVW übertragen. Es beginnen die ersten Sanierungen durch den Einbau moderner Heizungsanlagen und die Erneuerungen der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Die Sanierung im Westen der Stadt macht Fortschritte. Für hunderte Weißenfelser verbessern sich die Wohnqualität und das Wohnumfeld. Weißenfels-West entwickelt sich zu einem bevorzugten Wohngebiet. Im neuen Glanz erstrahlen die Häuser in der Max-Lingner-Straße, Erich-Weinert-Straße, Thomas-Müntzer-Straße, Hanns-Eisler-Straße und im Brahmsweg.
Im Stadtteil Weißenfels-Nord zwischen Röntgenweg und Heuweg mit seinen 479 Wohnungen wird das Modernisierungsprogramm der WVW fortgesetzt. Das Kohleschleppen gehört der Vergangenheit an. Als eine besondere Herausforderung erweist sich die Sanierung des höchsten Gebäudes von Weißenfels, die Merseburger Straße 97. Viel Fingerspitzengefühl ist bei der Modernisierung notwendig, da hier vor allem ältere Menschen ihr Zuhause haben. Die Fassade wird ein Hingucker - dank des Mutes zur Farbe.
Die umfassende Sanierung von 590 Wohnungen im Plattenbaustil auf dem Kugelberg beginnt.
In das Gebäude Otto-Schlag-Straße 34 mit 120 Wohnungen wird ein Lift mit gläsernem Aufzugsschacht eingebaut.
212 Wohnungen im Bereich der Weißenfelser Neustadt erhalten eine Frischekur.
Weitere 50 Wohnungen im Südosten, in der Freiherr-vom-Stein-Straße und Am Steinhof erstrahlen nach umfassenden Modernisierungsarbeiten an Dach und Fassade im neuen Glanz.
Die Arbeiten im größten Wohngebiet der Saalestadt - in Weißenfels-Süd - beginnen. 285 von insgesamt 723 Wohnungen werden im ersten Abschnitt saniert.
Die Häuser Südring 136 und 138 erhalten Aufzüge.
Glanz zieht auch in die Häuser am Kornwestheimer Ring 1 bis 4, 16 bis 19 und 20 bis 22 ein.
Im zweiten Bauabschnitt werden in der Südstadt weitere sieben Gebäude saniert. Fenster werden ausgetauscht, die Haus- und Wohnungseingangstüren erneuert, die Treppenhäuser renoviert und die Fassaden gestrichen. In der Regerstraße und dem Kirschweg erhalten Gebäude aus den 20er Jahren moderne Heizungen und frische Fassaden.
Im neuen Jahrtausend wird die Sanierung des Wohnungsbestandes der WVW fortgesetzt. In Weißenfels-Süd betrifft es zwei Häuser und in der Beuditzstraße ein Gebäude mit 40 Wohnungen. Auf Mieterwunsch werden hier Balkone verglast. Die Mieter von 470 Wohnungen am Kugelberg bekommen neue Bäder.
Mit dem Einzug der WVW in den Georgenberg 25 wird das um 1700 errichtete stattliche Anwesen einer neuen Nutzung zugeführt. Voraus ging eine umfangreiche Sanierung, die Mitte 1998 begann. Besonderes Augenmerk bei der Sanierung lag auf der umweltschonenden Nutzung von Ressourcen, deshalb wird hier mit Erdwärme geheizt.
Eine Verjüngungskur erfahren die Objekte Alte Leipziger Straße 6, Herrmannsgarten 3 und Waltherstraße 16. Hier fließen auch Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt ein. Die Arbeiten am Projekt „Betreutes Wohnen“ am Südring 97 bis 100 gehen planmäßig voran.
Das Objekt erhält vier rollstuhlgerechte Aufzüge. Neue Fenster, geflieste Bäder, Vollwärmeschutz und eine große Dachterrasse bestimmen fortan das Ambiente.
Von 59 Wohnungen im „Betreuten Wohnen“ am Südring ist nur noch eine zu haben - das Konzept der WVW ist aufgegangen.
Jetzt werden die Außenanlagen verschönt. Mit einem erheblichen Anteil an Eigen- und Fördermitteln wird das reich verzierte Barock-Gebäude Große Burgstraße 14 einer Sanierung unterzogen.
Drei wunderschöne Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten in unmittelbarer Nähe der Innenstadt entstehen.
Der Zahn der Zeit nagte auch am rund 100 Jahre alten Haus Müllnerstraße 14. Nach der umfassenden Sanierung besitzen alle acht Wohnungen ein Bad und Einzelöfen gehören der Vergangenheit an.
Nach einjähriger Bauzeit wird das Bootshaus feierlich den Nutzern übergeben. Neben der Gaststätte Bootshaus entsteht das Domizil des Weißenfelser Rudervereins mit guten Trainingsbedingungen. Durch die Sanierungskosten in Höhe von 700.000 Euro wird ein Stück Stadt- und Sportgeschichte erhalten.
Anfang des Jahres wird mit der vollständigen Sanierung und Modernisierung der Häuserzeile in der Merseburger Straße 106 bis 114 begonnen. 32 Wohnungen in Form des „Betreuten Wohnen“ entstehen. Die Wohnungen erhalten neben hellen Räumen auch große Bäder und neue Balkone mit Blick auf die Gartenanlage. Jeder Eingang verfügt über einen separaten Aufzug. Heute sind alle Wohnungen vermietet, das schönste Lob für jeden Bauherren.
Im Herbst des Jahres werden, nach Überwindung zahlreicher bürokratischer Hürden, die Sanierungsarbeiten in der Großen Burgstraße 20 beendet. Wegen der desolaten Bausubstanz sind die Bauarbeiten so umfangreich, dass man fast von einem Neubau sprechen kann. Der Aufwand lohnt sich: Sechs Wohnungen mit hohem Standard und moderner Heiztechnik bereichern jetzt das Wohnungsangebot.
Der Abriss von maroder Bausubstanz bestimmt dieses Jahr. Im Mai muss die Nikolaistraße 43 dem Bagger weichen. Sicherheitsabbruch heißt es auch für die Schützenstraße 2. Hier stellt der morsche Dachstuhl, aber auch das Mauerwerk der oberen Etagen eine erhebliche Unfallgefahr dar.
Da es sich bei beiden Gebäuden um sogenannte Kopfbauten handelt, wird das Mauerwerk des Erdgeschosses stehen gelassen, um Bebauungskanten weiterhin darzustellen. Auch die Objekte Hohe Straße 30 und Merseburger Straße 6 werden wegen des schlechten Gesamtzustandes abgerissen.
Die baulichen Schäden am Gebäude Saalstraße/Jüdenstraße sind so groß, dass eine Sanierung nicht möglich ist. Hier befand sich das weit bekannte Porzellanwarengeschäft Ulbrich/Schwarz. Ein Wohn- und Geschäftshaus soll auf dieser Fläche entstehen.
Die Sanierung in der Weißenfelser Innenstadt geht weiter: Bauarbeiter ziehen in das seit langem leer stehende Haus, Kirchgasse 1, ein. Innenwände werden versetzt, Bäder eingebaut und die hofseitigen Laubengänge erneuert. Nach der Rundummodernisierung entstehen drei Zweiraum-Wohnungen.
Der Neubau Saalstraße ist fast beendet. Ende des Jahres wird ein Friseur einziehen. Im kommenden Jahr folgen die Wohnungsmieter und eine Krankenkasse. Eine Herausforderung für die WVW ist die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude Markt 6/7 und Leipziger Straße 1. Es gilt, alle Vorderfassaden zu erhalten. Dafür müssen aufwendige Stahlkonstruktionen angebracht werden. Richtfest wird am 16. November gefeiert.
Die Arbeiten am Markt 7 sind beendet. Zügig voran geht die Sanierung im Nachbargebäude, dem Markt 6. Die Gebäude sollen mit Erdwärme beheizt werden. Die Tiefenbohrungen dafür sind erfolgt, die Sonden gesetzt. Ergänzt wird das aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammende Gebäudeensemble durch einen hofseitigen Neubau, um die Seminarräume des künftigen Mieters, der IHK, unterzubringen.
Markt 6 und 7 inklusive des Neubaus, erstrahlen im neuen Glanz. Die beiden Häuser sind die Adressen der IHK-Geschäftsstelle Weißenfels, des IHK-Bildungszentrums (BIZ), einer Kinderarztpraxis, des Regionalverlages und der Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung. Die „Alte Post“, Merseburger Straße 47 wird abgerissen.
Die Sanierung des Stadtstadion-Gebäudes ist abgeschlossen. Der Städtische Sport- und Freizeitbetrieb sowie eine Arztpraxis finden hier ihr Domizil.
Die Arbeiten am Lutherplatz 2/Albert-Költzsch-Straße 2a sind beendet, die Wohnungen haben neue, zufriedene Mieter. Auf der Fläche der Merseburger Straße 47 entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus. 1,8 Millionen werden investiert. Die umfassende Rekonstruktion der Burgstraße 1/Klosterstraße 2 im Herzen der Stadt beginnt.
In der Merseburger Straße 47 sind neben 3 Gewerbeeinheiten 15 individuelle Wohnungen in einem Komplettneubau entstanden. Große Balkone, Dachterrassen, Fußbodenheizung, modernste Lüftungstechnik wurden bei der Planung des Gebäudes ebenso berücksichtigt, wie eine ansprechende Architektur mit PKW-Stellplätzen und eine liebevolle Hofgestaltung. Neben einem Friseur, einer Praxis für Ergotherapie und Logopädie zog auch eine Kieferchirurgie ein. Ab September konnten die zahlreichen Mietinteressenten die Räumlichkeiten der Wohnungen besichtigen.
In der Burgstraße 1/Klosterstraße 2 konnten im 4. Quartal nach der umfangreichen Sanierung und der Errichtung eines Neubaus 1.400 m² Bürofläche der Stadtverwaltung Weißenfels übergeben werden. Kernstück ist das Bürgerbüro im Erdgeschoss im ehemaligen Café "Drei Schwäne".
Um die Sicherheit für die Passanten und anderer Verkehrsteilnehmer zu wahren, musste das Objekt Leipziger Straße 107 abgerissen werden.
Mit dem Abriss des Wohngebäudes Südring 138 mit 84 Wohnungen wurde dem Bevölkerungsrückgang Rechnung getragen. 43 Mieter mussten vorher neue Wohnungen beziehen, damit pünktlich im Oktober mit dem Rückbau des Wohngebäudes begonnen werden konnte, der 3 Wochen später mit der Einbringung des Rasens seinen Abschluss fand.